multitembral
Einsamkeit war mein Begleiter,
so lange hab ich mich versteckt
und nie den Mensch herausgestreckt
ein monophones Wesen in multitembraler Welt.
Tausend Ströme stießen mich
aus meinem eignen Gleichgewicht.
Kauernd am Boden vor Überschuss
verbracht ich dunkle Zeiten,
verkannte unendliche Weiten
und sehnte mich des Lebens Kuss.
Jegliche Regung meiner Selbst,
statt Gefühl,
zur körperlichen sich Kehrte
so verlor ich meine Werte
und entbehren musste ich des Lebens Freud
Ich war ein Mensch der Scheu!





